Am Obersalzberg auf ca. 1000 m  ü.NN entsteht die Erweiterung des Dokumentationszentrums. Die über 20 m tief in den Hang eingeschnittene Baugrube wird aus dem Fels herausgearbeitet. Auf ca. 2500 m² breiten sich die Museumsflächen aus. Die polygonal im Grund- und Aufriss begrenzenden Stahlbetonbauteile werden zum Teil in Sichtbeton und gestocktem Beton ausgeführt. Dem Hang folgend öffnet sich die Baumasse über ca. 100 m Länge nach Westen. Die fugenlose Ansicht führt zu besonderen Temperaturbeanspruchungen. Geneigte Sichtbetonflächen betonen die Außenfront. Im Inneren wird der historische Stollen in das Museum eingebunden. Der Bunkerrundgang endet im neu ausgebauten Förderstollen.

 

Besonderheiten

  • Umgebung: Bauen im Gebirge, Bauen im Fels, Erdbebengebiet, Schneelast ca. 6 KN/m², Bestandsgebäude Bunkeranlage
  • Gebäude: Anschluss an zwei Stollen, Denkmalschutz, Aufnahme historischer Bauweisen, Überschüttung mit Leichtbaustoffen, geneigte Sichtbetonfassaden - gestockt, polygonaler Grundriss, Zugstützen (S690) für Verformungsbegrenzungen
  • Gründung: Gründung im Fels/Moräne/Lockergestein, Sonderlösungen zur Ableitung der Horizontallasten und Vertikallasten, Planungskonzept kein Felsdruck/ kein Wasserdruck, Höhengestufte Gründungen, Einbindung von Lösungsvarianten zur Haustechnik
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