SCHULE

Sanierungs-, Umbau- und Brandschutzmaßnahmen an einer 1910 erbauten, unter Denkmalschutz stehenden Schule. Das Gebäude hat einen L- förmigen Grundriss mit Schenkellängen von ca. 75 m und Schenkelbreiten von ca. 20 m. Es besteht aus dem Untergeschoss, Erdgeschoss sowie 2 bzw. 3 Obergeschossen mit Geschosshöhen über 4,0 m. Das Dachgeschoss wird von einem Holzdachstuhl frei überspannt.

Ertüchtigung der Stahlträgerdecken mit unbewehrter Stampfbetonausfachung für die heute anzusetzenden Verkehrslasten. Nachweis der Decken für die Feuerwiderstandsklasse F 90.

Verlängerung des Nebentreppenhauses bis in das Dachgeschoss.

KITA

Neubau einer Kindertagesstätte mit Nebengebäuden (Treppenturm, Geräte- u. Garagenhaus). Die 3-geschossige KITA (Grundfläche 30 x 30 m) ist als Mauerwerksbau mit Stahlbetondecken konzipiert. Die Gründung besteht aus einer tragenden Bodenplatte im KG und Streifenfundamenten im EG.

Der 10 m hohe Treppenturm wurde als Stahlkonstruktion erstellt. Die vertikale Aussteifung erfolgt lediglich über die Flachstahlwangen der Treppenläufe. Künstlerisch gestaltete Fassade aus vorgefertigten Trespa- Platten.

Das Garagen- und das Gerätehaus sind Holzkonstruktionen. Die Deckenplatten bestehen aus Dickschichtholzplatten, die Wände sind in Holztafelbauweise erstellt.

 

Besonderheiten

SCHULE

  • Abfangung des historischen Dachstuhls für eine Treppenhausverlängerung.
  • Nachweis der Tragfähigkeit der Decken mit den neu zu ermittelnden Materialeigenschaften der verwendeten Baustoffe.
  • Bemessung der vorhandenen Decken auf 70% Mehrlast.
  • Nachweis des baulichen Brandschutzes für die unbewehrten Stahlträgerdecken  unter Zuhilfenahme eines Brandschutzgutachtens.

KITA

Aufgrund der großen Deckenspannweiten und den Geschosshöhen von über 3,0 m wurden die nur 17,5 cm dicken Mauerwerkswände ingenieurmäßig nachgewiesen. Die Südostecke der KITA wurde auf einer Bodenverbesserung mittels Rüttelstopfsäulen gegründet.

 

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